Bundestagung in Würzburg

120 Damen und ein männliches Mitglied nahmen an der Bundestagung in Würzburg teil. Im Rahmen von fünf Stadtrundgängen mit versierten Stadtführern konnten wir am Nachmittag Einblicke in die jahrhundertealte Geschichte gewinnen und zahlreiche historische Bauwerke kennenlernen, u.a. den Kiliansdom und die gotische Marienkapelle mit Werken von Tilman Riemenschneider, das Falkenhaus mit der Rokokofassade und den Marktplatz. Vom Mainufer und der Alten Mainbrücke sind die Feste Marienberg und Käppele ein besonderer Blickfang.

 

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Die Aussicht auf die Festung und die berühmten Weinberge konnten wir auch von dem Panoramarestaurant im Maritim Hotel bei Sekt, Sonne und angenehmer Unterhaltung genießen. Der Festabend begann dort mit Klavierklängen aus dem Film „Chocolat“. In ihrer Begrüßungsrede wies Dr. Elisabeth Kessler-Slotta darauf hin, dass in Würzburg im Mai 1924 eine Ortsgruppe von 36 engagierten Damen gegründet wurde. Käthe Kruse hielt dort 1927 einen Vortrag. Die Gruppe wurde leider nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr aktiviert.

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In ihrer Rede wies die Vorsitzende auch darauf hin, dass unser Miteinander von allen ehrenamtlich tätigen Damen lebt, die mit großem zeitlichen und persönlichen Einsatz zum Gelingen unseres reichen Verbandslebens beitragen.

Da der OB Schuchardt verhindert war, begrüßte uns die Beauftragte der Gleichstellungsstelle für Frauen und Männer Würzburg, Petra Müller-März.

Die Jahreshauptversammlung beinhaltete neben den Berichten der Bundesvorsitzenden und der Kassenführerin weitere wichtige Punkte. Zur Wahl stellten sich wieder Dr. Kessler-Slotta und Dorothee Volkland, die mit großer Mehrheit wiedergewählt wurden.

Frau Ursel Galgan, die das Sachgebiet Werkgestaltung/Textiles leitet, lud zu den kreativen Seminartagen im August in Bad Pyrmont ein – eine Chance, um für fünf Tage frei von häuslichen Verpflichtungen ungestört gestalterisch tätig zu sein.

Inge Kellersmann stellte in Vertretung von Frau Hildebrandt die Themen der nächsten Hefte vor. Dann gab die Vorsitzende bekannt, dass das Redaktionsteam mit drei kompetenten Mitgliedern aufgestockt wird: Ulla Michalke aus Nürnberg, Gabriela Weber-Schipke aus Ludwigshafen/Mannheim und Renate Zimmer aus Dortmund.

Zwei Kurzreferate aus Aachen und Moers (als Sprecherinnen der Gruppen aus NRW) brachten frischen Wind in die Diskussion. Zum einen regten sie mehr gemeinsame Aktionen unter den einzelnen Gruppen (u.a. gemeinsame Reisen und Projekte sowie Referentenaustausch) an.

Zum andern wünschten sie sich eine intensivere Zusammenarbeit zwischen dem Bundesvorstand und den einzelnen Gruppen. Die beiden Bundesvorsitzenden erklärten daraufhin, dass man sich gerne bei allen Fragen und Wünschen an sie wenden kann, nicht nur bei Steuerfragen, Versicherungen oder Datenschutz.

Damit es nicht nur bei Diskussionen bleibt, bildete sich eine Gruppe von vier Damen, um sich für ein kreatives und gemeinsames Agieren in der Zukunft einzusetzen.

Um die kulturelle Bildung zu verstärken und das Sachgebiet Kunst wieder anzubieten, bat Dr. Kessler-Slotta die anwesenden Mitglieder, in den Gruppen eine Kunsthistorikerin zu suchen, die Seminare von 3 bis 4 Tagen durchführen würde.

Es waren intensive zwei Tage in Würzburg, interessante Rundgänge zu kulturhistorischen Stätten und ein wunderschöner Galaabend im Panoramasaal mit leckerem Essen und fränkischem Wein.

Inge Kellersmann